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Zu hohes Cholesterin? - Machen Sie den großen Blut- und Gefäß-Check

HerzOhne Cholesterin geht nichts, mit zu viel Cholesterin allerdings auch nicht! Zu viel Cholesterin im Blut, d.h. erhöhte Cholesterinwerte bedeuten ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Blutgefäße können regelrecht verstopfen, die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr zum Herzen und Gehirn wird verschlechtert. Kommen dann noch verschiedene Risikofaktoren zusammen, drohen in der Folge ein Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ein regelmäßiger Komplettcheck Ihres Körpers beim Spezialisten oder zumindest ein regelmäßiger Check Ihrer Blutwerte und Ihrer Gefäße sind daher unerlässlich.

Ausgewogen ernähren

Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf den Cholesterinspiegel, obwohl der Hauptanteil an Cholesterin vom Körper selbst produziert wird und nur ein kleiner Teil über die Nahrung aufgenommen wird. Dabei weiß man heute, dass es nicht nur auf eine cholesterinarme Ernährung mit wenig tierischen Fetten ankommt, sondern auf eine ausgewogene Ernährung mit den "richtigen" Fetten, wie z.B. ungesättigten Fettsäuren. Deswegen gehören viel Meeresfisch und pflanzliche Öle, aber auch Ballaststoffe, Obst und Gemüse – alle Sorten, vor allem aber auch Artischocken und Avocados – auf einen gesunden Speiseplan.

Aktiv leben für gute Cholesterinwerte

JoggerinRegelmäßige Bewegung wirkt sich günstig auf Ihren Cholesterinspiegel aus. Vor allem Ausdauersportarten wie Joggen, Nordic-Walking, Wandern, Radfahren und Schwimmen senken die Triglycerid-Werte und das „schlechte“ Cholesterin (LDL-Cholesterin), während gleichzeitig das „gute“ HDL ansteigt. Bereits 3x wöchentlich 30 Minuten moderates Training schützen Herz und Gefäße und bauen Stress ab.

Es gibt gutes und schlechtes Cholesterin

3D-MenschCholesterin ist lebenswichtig für den Menschen. Damit die fettähnliche Substanz im Blut transportiert werden kann, verbindet sich das Lipid mit wasserlöslichen Eiweißstoffen. Die so gebildeten Lipoproteine erfüllen verschiedene Aufgaben im Körper. Eingeteilt werden sie nach ihren unterschiedlichen Dichten in Low-Density (LDL)- und High-Density (HDL)-Lipoproteine. Hierbei gilt das LDL aufgrund seines großen Lipid-Gehalts als „schlechtes“ Cholesterin und das HDL wegen seines geringeren Lipid-Anteils als „gutes“ Cholesterin.


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